Proteinshakes in der Diät?


Proteinshakes stellen auf den ersten Blick eine attraktive Proteinquelle dar.

Sie sind …

  • günstig,
  • schmecken gut,
  • sind schnell zubereitet
  • und beinhalten natürlich eine große Menge an Proteinen pro 100g 

Soweit Muskelaufbau das uneingeschränkte Ziel seien mag kommen manche Menschen, je nach Proteinbedarf auch nicht um Proteinshakes herum. Gerade Bodybuilder müssten Unmengen an Nahrung zu sich nehmen um den täglichen Bedarf an Proteinen zu decken. Das würde dann bspw. In 3kg Fleisch pro Tag enden, was nicht gesund, nachhaltig und für viele schlichtweg und möglich seien müsste. Dazu noch sehr teuer.

Wie sieht es in Diäten aus? Kann bei Gewichtsreduktion ein Proteinshake helfen? Drei Gründe warum Proteinshakes gerade bei der Reduzierung von Körpergewicht keine Rolle spielen sollten:

  1. Die Wirkung von Insulin: Gerade isolierte Proteine wie bspw. bei Whey-Protein schütten große Mengen an Insulin aus. Insulin verhindert bekanntlich die Fettverbrennung, eine hohe Konzentration sollte daher gemieden werden. Hochwertige Produkte mit einer niedrigen glykämischen Last sind zu bevorzugen.
  2. Der Thermische Effekt echter Nahrung: Nahrung muss im Rahmen der Verdauung erst in kleinere Teile zerlegt werden um anschließend im Körper verarbeitet werden zu können. Proteinshakes liegen bereits in der einfachsten Form vor und können daher sofort weiterverarbeitet werden. Bei echter Nahrung benötigt der Körper einen großen Energieaufwand um die Nahrung zu verdauen. Dies sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und einen erhöhten Energieverbrauch.
  3. Proteinshakes sind hochgradig verarbeitete Produkte: sie sind nicht natürlich und beinhalten häufig eine Menge an Zusatzstoffen. Wir sollten uns darauf konzentrieren was die Natur uns bereit war zu geben. Unverarbeitete Lebensmittel, gute Fettsäuren und keine Zusatzstoffe.

Im Durchschnitt benötigt der Körper ca. 2g Protein pro kg Körpergewicht. Im Blog-Beitrag Proteine wird hierauf spezifischer eingegangen. Durch eine ausgewogene, natürliche Ernährung kann dieser Bedarf problemlos gedeckt werden.


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